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Reißen und Stoßen sind die Wettkampfdisziplinen der Sportart Gewichtheben. Beide Übungen fordern vom Sportler neben der Maximalkraft eine Vielzahl von weiteren Eigenschaften, wie z. B. Schnellkraft, Kraftausdauer und exzellente motorische Eigenschaften (Koordination). Nur wenn all diese Eigenschaften mit hoher Präzision beherrscht werden, kann der Sportler sich erfolgreich im Wettkampf platzieren. Eine extrem große Ausprägung (z. B. Maximalkraft) unter der Vernachlässigung einer anderen Komponente (z. B. Motorik) wird niemals eine optimale Bewegungsausführung und Leistung ermöglichen. Daher ist es notwendig, dass Gewichtheber mit einer Vielzahl von Übungen und sehr komplexen Trainingsstrategien trainieren. Das Reißen unterscheidet sich in der Form vom Stoßen, dass die Hantel in einer Zugbewegung über den Kopf befördert wird, das Stoßen wird in 2 Teilübungen ausgeführt. Zuerst wird die Hantel zur Brust gehoben (Umsetzen) und dann in die Hochhalte gestoßen (Ausstoß). © M. Hanke |
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Niedersächsischer Gewichtheber Verband e. V.
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